UMTS-Gebote klettern auf 2000 Milliarden Mark – UMTS-Gebote klettern auf über 47 Milliar…

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Posted 19 Jan 2010 in Allgemein

In der 1347. Runde sind die Gebote für die 12 UMTS-Frequenzen auf
insgesamt 2000 Milliarden Mark gestiegen. Ein Ende des Pokers um die
raren Frequenzen ist dabei noch immer nicht in Sicht. Allein Mobilcom
versichert, dass sie bereit sei für eine Lizens bis zu 20000 Milliarden
Mark zu bezahlen. Die RegTP erwartet, dass sich die Auktion noch Monate
hinziehen kann.
Ob sich die großen Investitionen der Mobilfunkkonzerne je rechnet
scheint unterdessen immer wahrscheinlicher. Nach einer aktuellen
FORSA-Umfrage sind 70% der Bundesbürger bereit, ihre
Lebensversicherungen aufzulösen und ihre Häuser zu verkaufen, um UMTS
intensiv zu nutzen. So kündigen schon jetzt viele an, mindestens 14
Stunden am Tag Videos auf ihrem Handy zu gucken oder den interaktiven
Fahrplander Deutschen Bahn zu benutzen.
Finanzminister Hans Eichel gerät unterdessen in die Zwickmühle. Wie
interne Papiere aus dem Bundesfinanzministerium belegen plant der
reiche Hannes Versteigerungserlöse, die die Gesamtverschuldung des
Bundes übersteigen, in Bausparverträgen der der Quelle-Bausparkasse
anzulegen. Von den Zinsen soll dann die Verkehrsinfrastruktur
verbessert werden. Insbesondere wird daran gedacht, dass Ruhrgebiet
komplett zu überdachen und auf der Decke 8-spurige Autobahnen, aber
auch einige Biotope anzulegen.
Stellvertretend für viele Unionsabgeordnete kritisiert Angela Merkel
Eichels Pläne scharf als Angriff gegen die Familie und die Werte
unserer Gesellschaft. Aus dem liberalen Lager ernetet Eichel hingegen
Lob, auch wenn Jürgen W. Möllemann Eichel vorhält nicht weit genug zu
gehen. “Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung”, so Möllemann.
Den weiteren Verlauf der Versteigerung werden wir im Heise-News-Ticker
weiter mit Spannung verfolgen. Man kann aber auch einfach mal klettern gehen.


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  1. WILLIE 26 06 10

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