Archive for July, 2008

betrunken Auto fahren – Holocaust der Tiere?

Posted 05 Jul 2008 — by admin
Category Allgemein

auto > Autoopfer sind Unfallopfer, Tiere werden absichtlich getötet.
>
> Wenn Autofahrer betrunken jemanden toeten, ist es nicht unbedingt ein
> reiner “Unfall” (fahrlaessige Toetung nennt man das dann). Ansonsten,
> ja.
Ich fahre nicht betrunken.
> > Doch. Eine gewisse Gefahr besteht natürlich immer, daß jemand
> > tierisches Fett unterrührt, aber dann kann ich es auch nicht ändern.
> > Wenn aber Fleischstücke im Essen wären, dann müßte ich völlig
> > unsicher sein.
>
> Bei Fett ist es Ihnen egal ob “(fuer Sie) moralisch erzeugt” oder
> nicht.
Wo habe ich geschrieben, daß mir das egal wäre? Es geht nur darum,
daß ich es nicht überprüfen kann.
> Bei Fleisch nicht?
> Wo ist da der Unterschied?
Auf Fleisch kann man verzichten, auf Fett nicht.
> > > Nach wem dann? Irgendeiner Minderheit, die radikal und geschickt
> > > genug ist ihre Vorstellungen der Mehrheit aufzudruecken?
> >
> > Ihre Meinung
>
> Ich meinte nicht meine Meinung, sondern eine allgemein akzeptierten
> Kompromiss (der auch fuer Gesetze taugt).
Daß Sie keine eigene Meinung haben, ist mir schon klar. Aber mit dem
Satz, dessen Subjekt Sie sich hier herausgepickt haben, wollte ich
Ihnen die Bildung einer eigenen Meinung eigentlich ans Herz legen.
Aber Sie sperren sich eben gerne. :-)
> > soll sich nach niemandem richten, sondern nur nach Ihrem
> > Gewissen. Dazu müssen Sie aber erstmal eines haben.
>
> Also ich haette ein schlechtes Gewissen, wenn ich einem Lebewesen das
> Recht auf Leben einfach so absprechen wuerde. Somit habe ich wohl ein
> Gewissen (lediglich halt kein schlechtes :-) .
Was Sie unter “Recht auf Leben” verstehen, ist ja nun hinreichend
bekannt. Für mich ist das nichts wert.
> Wenn Sie hingegen
> staendig das Gewissen plagt, dann kann ich das gut verstehen.
Ich habe ein Gewissen, es plagt mich aber nicht, weil ich ihm folge.
Wenn Sie keines haben, kann es Sie natürlich auch nicht plagen. Wie
praktisch.
> > Gene sind nur Baupläne für das Leben, nicht aber das Leben selbst.
>
> Die Bauplaene sind die Grundlage des Lebens.
> Man kann ein Leben also nur dann wirklich toeten, wenn man die
> Bauplaene vernichtet.
Wenn Sie mal in Finanznöten sind, können Sie ja schnell Ihren Eltern
die Kehle durchschneiden. “Wirklich töten” tun Sie sie damit ja
schließlich nicht.
> > Ihr Verständnis vom “Recht auf Leben” ist genauso hohl wie die
> > Realität der im Grundgesetz genannten Grundrechte. An jeder
> > erdenklichen Stelle gibt es Einschränkungen, die die Rechte ins
> > genaue Gegenteil pervertieren. Da Sie sich aber so gerne auf die
> > Gesetze berufen, wundert mich diese Parallele überhaupt nicht.
>
>
Sie finden den Tod,
Natürlicher Tod ist in Ordnung.
> die Ausrottung
Aktive Ausrottung ist mit Töten verbunden und somit falsch.
Aussterben lassen ist nicht verwerflich.
> und die Verstuemmelung von
> Lebewesen
Sie meinen Sterilisation? Das ist ein kleiner Eingriff unter Narkose,
nichts gegen Ihre Gleichgültigkeit gegenüber dem Absägen eines
Katzenbeines.
> voellig in Ordnung (wenn’s Ihnen gerade in den Kram passt)
> und schaemen sich nicht mal dafuer.
> Was wollen Sie mir also vorwerfen? Mangelnde Heuchelei?
Nein, wirklich nicht.
> > Was entgegnen Sie mir denn, wenn ich Ihnen sage, daß Sie noch ein
> > paar Kinder in die Welt setzen können, sich dann aber bitte gleich
> > zwecks Schlachtung in der Wurstfabrik melden sollen?
>
> Wenn ich sterbe
Sie verwechseln immer “sterben” und “getötet werden”.
> und zu diesem Zeitpunkt schon Kinder in die Welt
> gesetzt habe, kann ich zumindest in Frieden mit mir selbst (in der
> Gewissheit nicht vollstaendig zu sterben) abtreten.
> Was die Wurstfabrik betrifft, so habe ich einerseits noch
> Verantwortung gegenueber meinen Kindern und andererseits keine Lust
> nach Ihrer Pfeife zu tanzen.
Kein Opfer hat Lust, nach der Pfeife des Täters zu tanzen. Aber es
hat darüber hinaus ein Recht, dieses nicht tun zu müssen. Dieses
Recht wollen Sie offenbar nicht gestatten.
> > Ihre Gene sind
> > erhalten, was wollen Sie mehr? Im Alter liegen Sie den nachfolgenden
> > Generationen sowieso nur auf der Tasche.
>
> Dann lassen Sie sich doch sterilisieren. Sie ersparen Ihren Kindern
> viel “Leid”.
Ich habe mich Ihrer Argumentation nicht angeschlossen, die gerade
darauf hinausläuft.
> > Die meisten Fleischesser haben kein Problem mit der Industrie, weil
> > sie sich das Schlachten nicht ansehen müssen.
>
> Frueher hat fast jeder selber geschlachtet, musste also nicht nur
> zusehen, sondern sogar zupacken. Warum sollte das also ploetzlich ein
> Problem fuer die Menschen sein?
Die Leute sind es nicht gewohnt und glauben, das Fleisch kommt aus
der Tiefkühltruhe wie der Strom aus der Steckdose.
> > Wenn sie selber
> > schlachten müßten, dann würden es sich viele Leute sicherlich anders
> > überlegen.
>
> Dann wuerden Sie erkennen, dass das gar kein so “schreckliches”
> Erlebnis ist.
Das bezweifele ich.
> > Ich weiß, Sie sind ziemlich abgebrüht. Das haben Sie mit Ihrer kalten
> > Einstellung zur Katzenfolter schön deutlich gemacht.
>
> Ich lehne Katzenfolterung ab.
Sie schieben, einem Baum einen Ast abzusägen und einer Katze ein Bein
abzusägen sei gleich schlimm. Wenn Sie Katzenfolterung ablehnen, dann
lehnen Sie sicherlich auch Baumfolterung ab, oder wie darf ich das
verstehen?
> Sie waren es, der gesagt hat, dass fuer
> Sie die Verstuemmelung von Katzen zur Tierliebe gehoert, nicht ich.
> Lesen Sie ruhig nach.
Sterilisation=Folterung? So ein Quatsch. Sie verdrehen mal wieder die
Tatsachen. Bein absägen ist erheblich schlimmer als sterilisieren.
> Sie meinen, dass Sie denken, dass Vegetarier ihre Axiome “nicht
> unpassend in die Gegend” pflanzen?
> Das meinen die Vertreter einer jeden Religion auch.
> Und ich sehe da keinen Unterschied. :-)
In der Mathematik versucht man mit möglichst wenig Axiomen
auszukommen, weil man bei vielen Axiomen Gefahr läuft, sich
Widersprüche einzuhandeln. Bei Religionen wird alles mögliche als
absolut wahr dargestellt, z.B. die Bibel oder die Worte des Papstes
(vgl. Unfehlbarkeit). Sie sind auf dem selben Weg, weil Sie für
menschliche Embryos einen anderen Maßstab anlegen als für im
Vergleich dazu höher entwickelte Tiere. Da liegt der Grund für Ihre
Unfähigkeit, den Schutz von menschlichen Embryos sinnvoll zu
begründen.

Re: auto != computer – Hardwarefehler in Motorelektronik stoppt…

Posted 05 Jul 2008 — by admin
Category Allgemein

autolso ist es besser, ein Auto ohne Elektronik zu fahren? Wobei das ja
> schon gar nicht gehen würde. Trotzdem ein paar Gedanken:
Wieso wuerde das denn nicht gehen? Ein Diesel z.B. braucht Strom
lediglich zum anlassen und fuers licht. Bremsen funktionieren seit
jeher Hydraulisch (plus mechanisch erzeugtem Unterdruck fuer den BKV
/ oder Bowdenzug z.B. fuer die HB).
Und das anstatt elektrischen Fensterhebern und ZV viele Leute noch
mit Handkurbel und Mechanischem Schloss unterwegs sind sollte doch
wohl klar sein.
Alles was du aufzaehlst ist lediglich fuer die Bequemlichkeit,
optional, nicht zwingend.
> Wie wird dann der Motor angesteuert? Wie die Bremsen? ABS und ESP
Mit Zuegen (Gaspedal, Kupplung) und Hydraulikzylindern Bremsen. Das
ist immer noch Stand der Technik.
Hast
du ueberhaupt einen Fuehrerschein?
> gibts sowieso nicht mehr.
> Keine Zentralverriegelung, keine elektrischen Fensterheber, kein
> Telefon, keine Klimaanlage, kein Radio, usw.
Klimaanlage ist ueblicherweise ueber Keilriemen gekoppelt. Lediglich
zum letzendlichen veranlassen des Kraftschlusses wird ein
Magnetschalter verwendet um den Kuehlkompressor mit der Tellerscheibe
des Riemens zu koppeln.
Das liese sich aber sicher auch anders loesen.
Alte Autos mit leerer Batterie (ausser Automatik firlefanz) konnte
man seit jeher anschleppen oder -schieben.
Aber es geht ja sicherlich nicht darum die *Elektrik* aus dem Auto
wegzulassen sondern die unnoetige *Elektronik*!

Danke,
Frank

Re: Auto-Immunkrankheiten? – Ansatz zur Heilung von Autoimmunkrankhei…

Posted 03 Jul 2008 — by admin
Category Allgemein

auto> > > Auto-Immunkrankheiten? Ist mein Auto trotz Airbag gefährdet?
> > >
> > > *SCNR*
> >
> > Tja, wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, sollte damit nicht
> > prahlen!
>
> Wo prahle ich? Das war ein Wortspiel, sonst nix.
>
Naja, ein ziemliches Schlechtes muss es schon sein, sonst wär dein
Post nicht rot.
> > Auto heisst soviel wie selbst, denn eine Automobil fährt von SELBST!
>
> Aber nicht im Deutschen, das Wort stammt aus der griechischen
> Sprache. So viel zu Deiner Klugscheisserei.
>
Naja, ein Fremdwort ist zwar ein Fremdwort, aber es ist trotzdem ein
Wort des deutschen Wortschatzes, sonst würde deutsche kein Deutsch
sondern einen Mischmasch aus Latein und Griechisch reden… Aber
nicht mehr dazu…
> > Na klingelts?
>
> Nö, außer daß hier anscheinend keiner Spaß versteht…
Ich verstehe schon Spaß, aber solche Scherze sind mir einfach zu
tumb.

Re: Auto-Immunkrankheiten? – Ansatz zur Heilung von Autoimmunkrankhei…

Posted 02 Jul 2008 — by admin
Category Allgemein

auto > > Auto-Immunkrankheiten? Ist mein Auto trotz Airbag gefährdet?
> > > >
>
> > > *SCNR*
> > >
> > > Tja, wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, sollte damit nicht
> > > prahlen!
> >
> > Wo prahle ich? Das war ein Wortspiel, sonst nix.
>
> Naja, ein ziemliches Schlechtes muss es schon sein, sonst wär dein
> Post nicht rot.
Das bestreite ich nicht, und das habe ich sogar im Originalbeitrag
zugegeben: SCNR = Sorry Could Not Resist = Sorry für das schlechte
Wortspiel. Trotzdem würde ich gerne wissen wo ich prahle…
> > > Auto heisst soviel wie selbst, denn eine Automobil fährt von SELBST!
> >
> > Aber nicht im Deutschen, das Wort stammt aus der griechischen
> > Sprache. So viel zu Deiner Klugscheisserei.
>
> Naja, ein Fremdwort ist zwar ein Fremdwort, aber es ist trotzdem ein
> Wort des deutschen Wortschatzes, sonst würde deutsche kein Deutsch
> sondern einen Mischmasch aus Latein und Griechisch reden… Aber
> nicht mehr dazu…
OK, worauf ich hinauswollte: bei dem Wort “AUTO”… denkst Du da
zuerst
an “Selbst” oder an “Automobil”? Also wenn man den
Zusammenhang weglässt natürlich.
> > Nö, außer daß hier anscheinend keiner Spaß versteht…
>
> Ich verstehe schon Spaß, aber solche Scherze sind mir einfach zu
> tumb.
Anscheinend war der Scherz wirklich etwas derb. Also: Sorry an alle
die sich auf den SChlips getreten fühlten.

Re: PC <-> Auto – IT-Vokabular für viele Computernutzer un…

Posted 01 Jul 2008 — by admin
Category Allgemein

autoas kann man IMO sehr gut mit einem Auto vergleichen.
Ich bin nicht dieser Meinung.
Es gibt Tätigkeiten am PC, insbesondere am vernetzten, wo ein Fehler
sich auch aufs ganze Netz auswirken kann, die man nicht ohne
Hintergrundwissen ausführen soll. Die meiste Zeit macht man im
normalen Anwenderalltag aber Dinge, für die man keinen “Führerschein”
braucht.
Wäre es nicht so, dann wäre längst alles zusammengebrochen. In
Wahrheit ist die Kosten/Nutzen Bilanz für EDV aber positiv – egal was
Wichtigtuer auf Foren wie diesem lautstark beklagen mögen. Laß Dich
von der Wiederholung falscher Aussagen und populärer Irrtümer hier
nicht beeindrucken! (Ja, einiges, was hier abgeht, gehört wirklich
ins Lexikon der populären Irrtümer ;-)
Im übrigen lernt man in der Fahrschule weniger Fachbegriffe (einige
spezifischen Wörter werden natürlich vorkommen) sondern der
Hauptzweck besteht darin, das Fahrzeuglenken sowie Wahrnehmung,
Reaktionsfähigkeit und Verhalten im Verkehr zu trainieren. Zu lernen,
was “Kupplung” bedeutet, erfordert weder viel Theoriestoff noch ist
es geeignet, “Verkehrsunfälle durch laienhaftes Fahren” zu vermeiden.
Einen dümmeren Vergleich als den im Begriff “Computerführerschein”
implizierten habe ich schon lange nicht mehr gehört ;-)
Anwendungsbeispiele:
Einen Webserver aufsetzen und eine Webanwendung installieren ist
nichts für Anfänger.
Eine Textverarbeitung in Betrieb nehmen und einen Brief damit
schreiben, schaffen fast alle (dabei geht es nicht um den Inhalt des
Schreibens ;-)
Wenn in Word verfaßte Geschäftsbriefe mit einem über die
Zwischenablage transportierten Tabellenausschnitt auch andere,
vertrauliche Ausschnitte im Verborgenen verpaßt bekommen, so liegt
der Fehler – mangelndes Sicherheitsdenken – nicht beim Anwender
sondern beim Programmierer dieser Funktion. Das ist dann ein Problem
mit einer spezifischen, fehldesignten Anwendung und muß dort gelöst
werden.
Die undifferenzierte Aussage “IT-Vokabular für viele Computernutzer
unverständlich” hat damit nichts zu tun. Daß es mit Technojargon
dieselben Auswüchse und Schwierigkeiten wie mit jedem Jargon gibt,
sollte niemanden derart überraschen, daß er zur Verabeitung dieser
Erkenntnis eine Studie braucht.
Im übrigen gibt es Fachbegriffe, wie man sie in jedem Fach einfach
braucht, die an sich wohldefiniert sind. Einige spielen bis in den
Alltag eine Rolle und werden in die Alltagssprache übernommen. Nicht
alle sind sinnvoll so übersetzbar, daß der Ausdruck sprechender,
intuitiver erfaßbar wird. Die müssen dann eine allgemeinverständliche
und trotzdem zutreffende Definition bekommen (bei komplizierten
Fachbegriffen, die nicht in die Alltagssprache rein müssen, geht
übrigens beim Versuch der allgmein verständlichen “Erklärung” meist
etwas wichtiges verloren).
Wortbeispiele:
“Proxy” würde ich z.B. nicht übersetzen, es wäre eine regelrechte
Wortneuschöpfung nötig, die dann immer noch erklärt werden müßte;
warum also nicht das Wort übernehmen und eben vor einer
Alltagsverwendung erklären?
“Access Point” hingegen kann mit “Zugang” oder “Zugangspunkt”
treffend eingedeutscht werden, sodaß die Erklärung nicht mehr alles
erklären muß und man sich schon vom Wort her an die Erklärung
erinnert fühlt.
Haben die Autoren der Studie eigentlich hilfreiche Vorschläge
gemacht, die entsprechende Sprachkompetenz erkennen lassen, oder
haben sie lediglich die “bahnbrechende” Erkenntnis ausgesprochen, daß
es mit der unmoderierten, inflationären Verwendung von Fachvokabular
durch Laien und Halbwissende Probleme gibt?
Ich vermute vorerst letzteres. Das für mich einzig interessante, ja
verblüffende Ergebnis ist dann, daß es offenbar auch Verwechslungen
bei so “komplizierten Computerbegriffen” wie Kilo-, Mega- und Giga-
gibt. Damit hatte ich nun nicht gerechnet (doch das betrifft
eigentlich eher den Mangel an Mathematischer Grundbildung in unserer
Gesellschaft, wie ihn auch Sherman K. Stein eingangs in seinem Buch
“Strength In Numbers : Discovering the Joy and Power of Mathematics
in Everyday Life” erwähnt ;-)