autonn wenn er das tut, erzeugt die dichtere Luft einen viel höheren
> Luftwiderstand und damit höheren Verbrauch. Das lässt sich auch nicht
> durch “bessere Aerodynamik” kompensieren, denn der Rumpf muss ja die
> Passagiere und die Fracht aufnehmen.
Ich war eigentlich schon wieder beim Elektroantrieb(hab mich aber
zugegebener maßen nicht klar ausgedrückt), zum Thema Turbo-Props: sie
gelten als der wirtschaftlichere Antrieb in mittleren Höhen, sind
relativ neu (80er) und werden von praktisch allen Transportflugzeugen
und vielen Frachtmaschinen bevorzugt. Zwar ist die Luft unten
dichter, dafür fliegen sie aber auch langsamer. Ob der Düsenantrieb
wirklich von allen Flugzeugantrieben der sparsamste ist oder nur bei
hohen Geschwindigkeiten seine Vorteile ausspielt, ich weis es nicht,
ich kann’s auch nicht ganz glauben, zumal die gesammte Entwicklung
hin zu solchen Turbo-Props tendiert, die sich für höhere
Geschwindigkeiten eignen.
> http://library.thinkquest.org/27332/trieb.html
Prinzipiell gesehen sind Turbofantriebe, wie sie im Verkehrsflug im
hohen Unterschallbereich Verwendung finden, auch nur
ummantelte(Vermeidung des Überschallwiderstands an den
Propellerenden) Turbo Probs, sie werden auch immer größer und wollen
langsamer drehen, sind aber an den Antriebsbereich im Kern gebunden,
der wiederum möglichst hohe Drehzahlen braucht um effektiv zu
arbeiten. Ich weis dass sich zur Lösung dieses Problems Getriebe in
der Entwicklungen befinden. Vor einiger Zeit war das wegen der hohen
Belastungen noch undenkbar.
Da aber die Kernströmung für den Vortrieb des Turbofans eine immer
geringere Rolle spielt, währe die eigentliche Konsequenz auf den Kern
zu verzichten. Und genau das währe mit einem elektrischen Antrieb
möglich. Ein Impeller mit beliebigem Durchmesser und, im Extremfall
einer gar nicht vorhandenen Mitte. Und wie gesagt beziehe ich mich
nach wie vor auf den hohen Unterschallbereich. Nur knapp darüber
kannst du auch mit dem Turbofan nichts mehr anfangen. Das aber
Elektromotoren ein zu geringes Leistungsgewicht hätten, kann ich
ehrlich gesagt nicht so ganz glauben. Ich vermute eher dass sich
bisher nicht sonderlich viele mit der Thematik befassten, da ohnehin
die passende Energiequelle fehlt. Es währe ja auch ein wesentlich
leichteres Triebwerk, so ganz ohne Brennstoffzellen und Extremkühlung
von Supraleitern(Ob sich da nicht jemand in die Supraleitertechnik
verliebt hat?).
Was geschieht, wenn ausreichend Energie vorhanden ist, kann man z.B.
an große Schiffe sehen, deren Dieselmotor genau wie bei Dieselloks
lediglich einen Generator antreibt, und die ihren extremen Vortrieb
Elektromotoren überlassen. Personenzüge und Autos lassen ihren
Konkurrenten in der Leistung lächerlich erscheinen, im
Modellbaubereich werden schließlich Werte erzielt, die selbst
Düsenaggregate neidisch werden lassen.
Was das von dir genannte 40fache des Li-O Akkus betrifft, müsste man
es ja so begreifen, dass der Tesla mit einer Ladung (250×40) 10000 km
weit fährt! Also mit 4 Ladungen einmal um die Erde, ein klassischer
Autofahrer müsste nur 2x pro Jahr an die Steckdose!
Bisst du dir da sicher?
> In einer irgendwie vorhersehbaren Zukunft wird es erst mal bei Jets
> mit Turbinen bleiben, die mit jeder Generation immer niedrigere
> Verbrauchswerte erreichen. Was in 50 Jahren sonst noch fliegen wird,
> kann ich natürlich auch nicht vorhersagen.
Wenn keine so Erfindung daherkommt wie die Licium-Air Batterie ja,
ansonsten würde ich diese Aussage nicht wagen.
Grüße, Tut
Archive for June, 2008
re – Kommt das Auto der Zukunft aus Bayern?
Posted 03 Jun 2008 — by admin
Category Allgemein
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