autoobei dies nicht prinzipiell am “Bus” selbst läge, sondern zuvorderst
> ein deutsches Problem ist, denn in so ziemlich allen anderen Ländern
> der Welt gibt es kostengünstigen und profitablen Busverkehr, sowohl
> innerstädtisch wie überland.
>
> Hierzulande kommen Busse im wesentlichen innerhalb von Städten zum
> Einsatz, und überregionale Strecken werden von der Bahn dominiert,
> die wiederum dermaßen teuer ist, daß zuweilen sogar Fliegen billiger
> ist. Hier hat sich was ganz flasch entwickelt in Doitschland.
Das ist Geschichtlich bedingt. Deutschland hatte einmal das Dichteste
Eisenbahnnetz Europas, im Osten ist nach Reparationen (komplettes 2.
Gleis), Unterfinanzierung und Verschleissbetrieb nicht viel übrig
gebleiben. Nach der Wende gab es also nur noch sanierungsbedürftige
Strecken. Von der Sinnigkeit von Investitionen (neue Schranken an
Stillgelegten Strecken – Erklärung wenn der Betrieb eingestellt ist
muss der eine Zeitlang Gleiskörper weiter instand gehalten werden)
ganz abgesehen. Die Schwerpunkte die die Bundesbahn später gesetzt
hat, sind ja bekannt.
In der DDR gab es ein Wesentlich dichteres Überland-Bus-Netz.
Zwangsläufig weil immer zuwenige Autos und Oel. Wenn man böse ist
könnte man sagen das ostdeutsche Komunen versucht haben dieses
solange wie möglich aufrecht zuerhalten, und sich dabei finanziell
übernommen haben. Viel ist davon nach 10 Jahren Sparmassnahmen nicht
mehr zu finden. Busse fahren eigentlich nur noch effektiv im
Schülerverkehr.
> Bezgl. der Subventionen kann ich Dir nicht zustimmen, auch wenn der
> ADAC gern lauthals darauf herumreitet, der Autofahrer wäre doch der
> Melkesel der Nation. Denn auch der Autoverkehr wird sehr erheblich
> gefördert, dies fängt bei der subventionierten Kohle/Stahlindustrie
> an und hört bei der Externalisierung von Kosten nicht auf – meine
> schallgedämmten Fenster hat mir kein Autofahrer bezahlt.
>
> Die Kosten des motorisierten Individualverkehrs sind nicht nur in
> Euro zu bemessen, denn der Verlust an Wohnqualität ist nicht weniger
> erheblich – die Städte sind großräumig zu Roll- und Stellflächen für
> PKW verkommen. Wo keine Häuser stehen, bestimmen Straßen und
> Parkplätze das Bild; innerstädtische Grünflächen oder Spielplätze
> sind Luxus … es ist alles dichtgeschissen mit Autos. Die Vorteile
> eines KFZ genießt nur sein Eigner, an den Nachteilen werden jedoch
> alle beteiligt.
Den Verlust der Wohnqualität kann man sehr einfach darstellen, in den
Grundstücks- und Mietpreisen. Und wenn ich deinen
Autounfreundlichkeit etwas bremsen muss, viele Noch-Arbeitnehmer sind
auf das Auto angewiesen, Alternativ los. Lösungen sollten bei den
Bedürfnissen ‘Aller’ ansetzen.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstote :
Auto und Bus – Was Katrina und Rita uns gelehrt haben
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Posted 23 Jun 2008 in Allgemein