autoer Elektromotor mit einem Leistungsgewicht von ca. 2,8 KW/Kg
entwickelt, einen Propeller antreibend, den 14,4 fachen Schub seines
Eigengewichts, wobei der Propeller einen Wirkungsgrad von 90%
erreicht, der Motor ebenfalls 90%, sich der Vortriebswirkungsgrad
also auf 80% beläuft.
> http://www.kontronik.com/K2516LS.htm
Leider nur ein Modellbaumotor, aber ich hoffe mal, dass sich die
Daten auch auf größere Antriebe umrechnen lassen(Elektroantriebe für
Passagiermaschinen sind selten!), insbesondere wenn man ein Aggregat
speziell für diesen Zweck entwickeln würde, sollte es doch möglich
sein.
Diese Rolls-Royce Turbine hat dagegen ein Leistungsgewicht von ca.
1,6 KW/Kg.
> http://www.kfz-tech.de/Strahltriebwerk.htm
Und wenn mich nicht alles täuscht, schneidet der Emotor um einiges
besser ab. Per Emotor lässt sich aber, wie du schon erwähntest, eine
Turbine, oder besser ein Kompressor nicht sehr effektiv betreiben,
viel einfacher ist der Propellerantrieb. Unterschiede bestehen darin,
dass reine Turbinen erst im Kräftezehrenden Geschwindigkeitsbereich
von über 700 km/h wirtschaftlicher arbeiten, darunter schneidet der
Turbopropantrieb am günstigsten ab.
> http://wapedia.mobi/de/Bild:Vortrieb-W.PNG
Um vergleichen zu können, ersetze ich die Turbine durch eine
Turbopropturbine, der sparsamsten Turbine überhaupt. Somit währen die
Vortriebswirkungsgrade beider Antriebe mit 0,8 identisch, der Emotor
beim Leistungsgewicht im Vorteil, und bei der Energiedichte läge
Kerosin mit 11,9Wh/Kg zu 11,6 Wh/Kg etwas vor der von dir
angesprochenen Lithium-Aircell.
Ich denke mal, das sollte schon genügen um sich mit der Sache näher
zu befassen wenn, ja wenn man von deiner 5x Theorie auf Basis der
Lithium-Aircell ausgehen würde.
> http://www.polyplus.com/technology/laircell.htm
So what? – Kommt das Auto der Zukunft aus Bayern?
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Posted 04 Jun 2008 in Allgemein