er-autos-taz/”>autoch finde den Loremo und andere Energiesparkollegen ja auch ganz
> sexy, aber ich glaube, das Heil liegt wirklich nicht in der Erfindung
> eines 1 (3 oder 0,5) Liter-Autos allein. Wir brauchen einfach ein
> Umdenken in den Köpfen, weg vom Auto als Statussymbol oder
> persönlicher Ausdrucksform hin zum einfachen Zweckdenken.
Ein Auto dieser Art ist reines Zweckdenken.
> [...Stadtteilauto...kostengünstiger...]
Volle Zustimmung.
> Dass wir einen besseren öffentlichen Personenverkehr brauchen, wird
> kaum jemand bestreiten wollen. Blöd ist nur: solange so wenig Leute
> den ÖPV nutzen (mit dem Argument, dass er ja so schlecht ist) und
> stattdessen weiter auf das eigenen Auto setzen, solange wird sich da
> auch nix bewegen, weil die Betreiber mit mangelndem Bedarf
> argumentieren.
Nein. Der ÖVP ist schlichtweg zu teuer. Beispiel München: Zwei
Fahrten über drei U-Bahn-Stationen kosten 4 Euro. (Extrembeispiel).
Mit anderen Worten: Der ÖVP rechnet sich nur auf lange Strecken -
genau für die rechnet sich ein Auto auch. Wenn ich bedenke, daß man
in manchen ÖVP-Netzen in der Woche mehr Geld aus gibt, als wenn man
mehrere hundert Kilometer mit dem Zug quer durch Deutschland fährt,
dann kann ich nur sagen: Hier stimmt etwas nicht in der
Verhältnismäßigkeit.
> Auf dem Fahrrad will ich jetzt gar nicht lange rumreiten. Münster
> macht es vor, unsere niederländischen Nachbarn ebenso. Fahrräder sind
> nicht nur Sportgerät und Freizeitbeschäftigung, sondern ein
> ernstzunehmendes Verkehrsmittel und bei Kurzstrecken bis 5 km jedem
> Auto haushoch überlegen. Okay, sie haben keine Klimaanlage, man wird
> tatsächlich damit konfrontiert, dass Wetter ist. So what?
Kauft Euch einen Transportanhänger! Kostenpunkt: ca. 160 Euro. Ihr
werdet jeden normalen Einkauf damit bewältigen können! Und bei 90%
aller Menschen wird im Umkreis von 2km problemlos ein Supermarkt sein
- also schwingt Euch aufs Fahrrad! Ihr benötigt kein Auto!
> Ach, und dann haben wir noch so komische Dinger unten an unseren
> Beinen, die nicht nur dazu erdacht wurden, um Bremse, Gas und
> Kupplung zu bedienen. Echt! Man kann auch mal zu Fuß zum Einkaufen
> gehen. In einen handelsüblichen Wanderrucksack passen jede Menge
> Lebensmittel. Und er ist viel billiger als ein Loremo, Lupo oder
> Smart. Und man spart außerdem das Abo fürs Fitnessstudio.
Genau so ist es!
Re: – Kommt das Auto der Zukunft aus Bayern?
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Posted 31 May 2008 in Allgemein