re – Kommt das Auto der Zukunft aus Bayern?

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Posted 10 May 2008 in Allgemein

autoergiegewinnung in einem (Wärme-)Kraftwerk geht immer mit
> Wirkungsgraden unter 50 % einher. Davon sind Diesel (40 – 45 %) nicht
> weit weg.
bei GuD-Kraftwerken bis 60%:
> http://de.wikipedia.org/wiki/GuD
> Eine andere Sache wäre, die Elektroenergie dezentral zu erzeugen,
> indem in jedem Häusle statt einer Öl/Gasheizung eine Art
> Miniblockkraftwerk stünde. Dann hätte man Elektroenergie als “Abfall”
> der Heizung, statt in großen Kraftwerken megawattweise Abwärme in die
> Luft zu pumpen. Dann sähe die Energieeffizienz des E-Autos auch schon
> wieder viel besser aus.
Ok
> Ich bin allerdings dafür, daß solche Autos herumfahren, damit die
> Technik ausgereift wird und dann, wenn es Sinn hat, bereit für den
> breiten Einsatz ist.
Außer dass ich den Sinn darin jetzt schon erkenne, sind unsere
Ansichten nicht allzuweit von einander entfernt.
> Aha? Verglichen mit meinem TDI hat er also einen Wirkungsgrad von ca.
> 200 %. :) ))
verglichen mit einem Benziner im Stadtverkehr sollte ein Elektrowagen
mit einem 3tel bis 4tel der Energiemenge auskommen.
> Du vergleichst ein
> ausgewachsenes Auto mit einer Elektro-Nuckelpinne. Wenn ich aber eine
> solche Nuckelpinne mit einem Diesel ausstatte, braucht sie auch nur
> 1-2 Liter und die Dinge liegen schon wieder ganz anders.
Der EV1 ist alles andere als eine Nuckelpinne, eher ein stylisches
SF-Mobil. Stöbere diesbezüglich mal ein bisschen in YouTube.
> > Das Auto ist leise,
>
> sehe ich eher als Problem, wenn ich ihm als Fußgänger oder Radfahrer
> begegne.
Wenn in einer Stadt alle Fahrzeuge einen so leisen Antrieb besäßen,
würde der Lärmpegel dramatisch fallen, dass die Abrollgeräusche zum
Erkennungszeichen der Fahrzeuge würden. Man wird sehen ob das genügt.
> Meine 4 Liter Motoröl haben mir 40.000 km gedient – das fällt in den
> geschätzten 2 Kubikmeter Diesel nicht auf. Die anderen Flüssigkeiten
> sind noch unrelevanter.
Auch dein Diesel hat prinzipbedingt einen weit höheren
Wartungsaufwand als ein einfaches E-Fahrzeug.
> Die Batterien des E-Autos hingegen sind wahrscheinlich mit
> Brennesselsaft gefüllt
Die Chemikalien in den Batterien sind teil derer Konstruktion, werden
in der gesamten Batterielebenszeit niemals ausgetauscht aber nach dem
Ableben in der Nachfolgeproduktion wiederverwertet.
> und Kraftwerke benötigen auch keine Chemikalien.
Wenn ich jetzt mit Rohölgewinnung, -transport und Aufbereitung
beginnen würde, sähe dein Chemikalienvergleich ziemlich lächerlich
aus. Lassen wir’s.
Grüße…


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