Archive for April, 2008

Toll – Digitalradio im Auto

Posted 15 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

autoist ja auch richtig toll wenn ich in 10 Jahren noch Ersatzteile
für ein dann wegen Umstellung auf Digitales Radio nicht mehr
brauchbares UKW Radio bekomme. Und die Preise für den Schrott den die
bei VW verbauen sind mit Sicherheit zu hoch. Auch wenn die wirklich
all diese Tests durchfühen werden, finde ich aktuelle 455

Re: DVB-T vs. DAB – Digitalradio im Auto

Posted 15 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

autoenn dem so wäre, wäre DVB-T tot und DAB längst standard in allen
>
Autoradios.
Dass DVB-T-Empfaenger zum Standard bei Autoradios
werden, halte ich auch fuer aeusserst
unwahrscheinlich. Das System spielt seine Staerken
im stationaeren Betrieb aus, obwohl auch die
Versorgung von schnellen Fahrzeugen prinzipiell
moeglich ist.
Ich finde, man sollte DAB ruhig weiter fuer den
mobilen Einsatz optimieren. Fuer die Versorgung im
Auto sollten 14 Programme, die man in zwei DAB-
Bouquets stecken kann, vollkommen ausreichen. Wenn
man dann noch bedenkt, was fuer ein Gerauschpegel
im Auto herrscht, kann man die Datenrate der
Programme auch ruhig bis an die Grenze der
Ertraeglichkeit schrauben, um noch mehr Programme
auszustrahlen — der Fahrer wird den Unterschied
sowieso nicht bemerken.
> Nein, es setzt sich nicht zwangsläufig das bessere Systrem durch
> sondern dasjenige, dessen Lobbyisten den größten Einfluss haben.
DAB hat halt das Problem, dass ueber UKW-FM-Radio
nebenbei noch immer eine Ueberversorgung mit mehr
oder weniger dem gleichen Bloedsinn herrscht, der
auch ueber DAB zu empfangen ist. Wer soll da auf
DAB umsteigen? Bei DVB-T hat man konsequent die
analogen TV-Sender abgeschaltet. Das war natuerlich
relativ problemlos moeglich, da es nur eine
Minderheit betraf, die dann zwar ein paar Euro in
Receiver investieren musste, dafuer aber auch mit
fast 30 Programmen belohnt wurde, statt der bis
dahin empfangbaren acht. Und dass DVB-T durchaus
auch fuer andere interessant ist, sehe ich an
meinen Eltern: die haben ihren Kabelanschluss
gekuendigt (160 Euro pro Jahr) und empfangen jetzt
fast die selben Programme wie vorher — nur in
besserer Qualitaet (es gibt wirklich
grottenschlechte Kabelnetze), und die
Kabelgesellschaft wurde als unerwuenschter Mitesser
aus der Nahrungskette gekickt.
MfG

Re – Digitalradio im Auto

Posted 15 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

> Es wären mehr Sender möglich gewesen und das auch in besserer
> Qualität.
Glaube ich nicht. Wir haetten nur ein paar
Dudelsender mehr.
> Nicht so wei in GB wo man die Datenrate runterdreht um noch mehr
> Sender reinzuquetschen.
Die besten Hits der 70er, 80er und 90er
koennen an einer Reduzierung der Datenrate
nur gewinnen — am Besten gleich auf
0 kBits/s!
> Und der Gleichkanalbetrieb hätte massiv Frequenzen gespart.
Aber nur mit Programmen, die auch flaechendecked
gesendet werden. Bei lokalen Stationen nuetzen
Gleichwellennetze naemlich gar nichts.
> Aber den etablierten Sendern war das ein Dorn im auge, die wollten
> verständlicherweise nicht mehr Kapazität da sie keine zusätzliche
> Mitbewerber wollten.
Zumindest den oeffentlich-rechtlichen Sendern
ist das vollkommen gleichgueltig. Die kriegen
ihre Finanzierung ohnehin. Das hoert man auch:
die senden tatsaechlich noch Programme fuer
die Minderheit der Nicht-Analphabeten.
MfG

Re – Digitalradio im Auto

Posted 14 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

autout, dass das von DAB schon vor mehr als 10 Jahren gelöst wurde
Waere
auch mit DVB-T problemlos moeglich, nur
muesste man dann an den Parametern drehen:
2K Traeger und in den Gleichwellennetzen ein
entsprechend dichtes Sendernetz, oder das
Schutzintervall verlaengern. Aber wozu? DAB
ist prima geeignet fuer den mobilen Einsatz
bei mittleren Datenraten, z.B. im Autoradio.
Fuer alle anderen Anwendungen, wo es nicht
darauf ankommt, Empfang noch bei Tempo
200 km/h zu gewaehrleisten sind DVB-T und
DRM schlicht effizienter.
> Also wenn DAB in England (und anscheinend auch in Dänemark) nicht so
> der Hit wäre, würde es wohl das neue Video2000 werden. Technisch
> besser aber … :(
Dann haette man halt mit anstaendiger
Sendeleitstung arbeiten muessen, die auch
den Empfang mit einfacher Teleskopantenne
in Gebaeuden ermoeglicht, deren Waende ein
wenig dicker sind als eine Zeltplane. Ging
aber nicht, weil die Militaers Stoerungen
auf ihrem liebgewonnenen Kanal 13
befuerchteten. (Warum die
Regulierungsbehoerden denen den Kanal nicht
einfach weggenommen hat, ist mir bis heute
ein Raetsel.)
Man haette es auch so machen koennen, wie
bei DVB-T: Einfach die analoge Uebertragung
abschalten. Das haette ein Geschrei gegeben!
Einfacher ist es da bei der Digitalisierung
der Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Das ist
inzwischen sowieso nur noch eine Spielwiese
fuer technikbegeisterte Freaks. Und die
spielen gerne mit.
MfG

Re: DVB-T vs. DAB – Digitalradio im Auto

Posted 13 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

> Wenn dem so wäre, wäre DVB-T tot und DAB längst standard in allen
> Autoradios.
Dass DVB-T-Empfaenger zum Standard bei Autoradios
werden, halte ich auch fuer aeusserst
unwahrscheinlich. Das System spielt seine Staerken
im stationaeren Betrieb aus, obwohl auch die
Versorgung von schnellen Fahrzeugen prinzipiell
moeglich ist.
Ich finde, man sollte DAB ruhig weiter fuer den
mobilen Einsatz optimieren. Fuer die Versorgung im
Auto sollten 14 Programme, die man in zwei DAB-
Bouquets stecken kann, vollkommen ausreichen. Wenn
man dann noch bedenkt, was fuer ein Gerauschpegel
im Auto herrscht, kann man die Datenrate der
Programme auch ruhig bis an die Grenze der
Ertraeglichkeit schrauben, um noch mehr Programme
auszustrahlen — der Fahrer wird den Unterschied
sowieso nicht bemerken.
> Nein, es setzt sich nicht zwangsläufig das bessere Systrem durch
> sondern dasjenige, dessen Lobbyisten den größten Einfluss haben.
DAB hat halt das Problem, dass ueber UKW-FM-Radio
nebenbei noch immer eine Ueberversorgung mit mehr
oder weniger dem gleichen Bloedsinn herrscht, der
auch ueber DAB zu empfangen ist. Wer soll da auf
DAB umsteigen? Bei DVB-T hat man konsequent die
analogen TV-Sender abgeschaltet. Das war natuerlich
relativ problemlos moeglich, da es nur eine
Minderheit betraf, die dann zwar ein paar Euro in
Receiver investieren musste, dafuer aber auch mit
fast 30 Programmen belohnt wurde, statt der bis
dahin empfangbaren acht. Und dass DVB-T durchaus
auch fuer andere interessant ist, sehe ich an
meinen Eltern: die haben ihren Kabelanschluss
gekuendigt (160 Euro pro Jahr) und empfangen jetzt
fast die selben Programme wie vorher — nur in
besserer Qualitaet (es gibt wirklich
grottenschlechte Kabelnetze), und die
Kabelgesellschaft wurde als unerwuenschter Mitesser
aus der Nahrungskette gekickt.
MfG

Re – Digitalradio im Auto

Posted 13 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

> Es wären mehr Sender möglich gewesen und das auch in besserer
> Qualität.
Glaube ich nicht. Wir haetten nur ein paar
Dudelsender mehr.
> Nicht so wei in GB wo man die Datenrate runterdreht um noch mehr
> Sender reinzuquetschen.
Die besten Hits der 70er, 80er und 90er
koennen an einer Reduzierung der Datenrate
nur gewinnen — am Besten gleich auf
0 kBits/s!
> Und der Gleichkanalbetrieb hätte massiv Frequenzen gespart.
Aber nur mit Programmen, die auch flaechendecked
gesendet werden. Bei lokalen Stationen nuetzen
Gleichwellennetze naemlich gar nichts.
> Aber den etablierten Sendern war das ein Dorn im auge, die wollten
> verständlicherweise nicht mehr Kapazität da sie keine zusätzliche
> Mitbewerber wollten.
Zumindest den oeffentlich-rechtlichen Sendern
ist das vollkommen gleichgueltig. Die kriegen
ihre Finanzierung ohnehin. Das hoert man auch:
die senden tatsaechlich noch Programme fuer
die Minderheit der Nicht-Analphabeten.
MfG

Na ja, – Digitalradio im Auto

Posted 12 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

autoTL will auch DVB-T verschlüsseln
>
> Der Privatsender RTL will künftig alle digital ausgestrahlten
> Programme verschlüsseln – auch über Antenne. Aktuelle DVB-T-Receiver
> könnten RTL dann nicht mehr empfangen – ein herber Rückschlag für das
> neu eingeführte Digitalfernsehen. Die Verschlüsselung soll vor allem
> Raubkopien verhindern.
Nein, die Verschlüsselung soll vor allen Dingen Geld in die Kassen
spülen und dauerhaft den Weg freimachen, damit Hollywood
HDTV-Filmchen liefert. Der Knackpunkt ist einfach folgender: Die
Sender zahlen im Moment mehrfach, um die gleichen Kunden zu
erreichen:
a) terrestrisches Fernsehen, heute meist DVB-T
b) analoger Satellitenfunk
c) analoges Kabel
d) digitaler Satellitenfunk
e) digitales Kabel
f) hochauflösender digitaler Satellitenfunk
g) hochauflösendes Kabel
Beim analogen Kabel greifen die Kabelgesellschaften sowohl dem Kunden
als auch dem Sender in die Tasche. Beim analogen Satellitenfunkt geht
das nicht, hier muß zwangsläufig der Sender alle Kosten für ihn
tragen. Also will man möglichst, daß die digitalen Verbreitungswege
kostenneutral ausfallen, hier sind bei den Kabelbetreibern
dahingehend die Türen sperrangelweit offen, als daß diese die Kunden
mehr oder weniger zwingen möchten, den Kabelempfang von analog auf
digital umzustellen, indem sie nach und nach freie analoge Programme
nicht mehr einspeisen – angeblich, weil die Bandbreite für digitale
Einspeisung benötigt wird. Die Kunden, die wechseln müssen dann aber
eine Smartcard kaufen und einen zusätzlichen Obulus für die digitalen
Programme bezahlen (es gibt ja mehr Programme!). Vorteil für den
Kabelbetreiber: kündigt ein Kunde, kann man einfach seine Smartcard
sperren – das analoge Kabel rührt eh’ kein Techniker beim Abmelden
des Abos an, da der viel zu teuer wäre.
Um a) die Kosten für eine zusätzliche Einspeisung von HDTV berappen
zu können und um b) für dieses dann eine Kontrolle zu haben, welche
Receiver verwendet werden können wird im Moment eben der Plan
ausgeheckt, die Programme digital auf dem Satellit verschlüsselt
auszustrahlen. Hier wird es meiner Meinung nach so enden, daß nur die
HDTV-Kanäle verschlüsselt werden und ab diesem Zeitpunkt auch die
Receiver eine “Premiere HD”-zertifizierung haben müssen.
Hintergrund ist: Die Hollywood-Filmstudios sind mit Gewalt dabei und
wollen die Vergabe von HDTV-Senderechten an die Verwendung eines
Broadcast-Flags koppeln (die Receiver dürfen wie bei Premiere HD nur
dann HDTV ausgeben, wenn die analogen Ausgänge abgeschaltet oder auf
SDTV heruntergebremst werden und der digitale Ausgang per HDCP
vernagelt ist). Das dumme dabei ist nur: das läßt sich bei einem
reinen Free-TV nicht erzwingen, nicht einmal, indem man auf DVB-S2
wechselt, denn DVB wird in einem solche Fall unverschlüsselt
ausgestrahlt und jeder DVB-S oder -S2-Empfänger kann die Inhalte
dekodieren, ob er nun weiß wie ein Broadcast-Flag von innen aussieht
oder nicht. Also muß man verschlüsseln und festlegen, welche Receiver
erlaubt sind oder nicht.
Das dumme bei der Geschichte ist nur: HDCP funktioniert nicht
richtig. Aus diesem Grund werden diese Bestrebungen der Rechteinhaber
meiner Meinung nach ein langsames Siechtum von HDTV auslösen, anstatt
mit den angeblich so tollen Inhalten die Zuschauer anzulocken. Es
läßt sich halt nicht gerne ein Konsument für Dumm verkaufen, um dann
hinterher festzustellen, daß sein 5.000 Euro teurer HDMI-AV-Receiver
nicht in der Lage ist, die HDCP-verschlüsselten Bilddaten vom 500
Euro teuren HD-Receiver über das 10m lange Kabel zum 10.000 Euro
teuren Projektor zu schicken und daß auch das nachträglich gekaufte
150 Euro sauerstofffreie HDMI-Kabel es nicht bessert.
Mein Rat: Es soll jeder eine eMail oder einen Brief an seinen
Bundestagsabgeordneten schreiben und ihn darum bitten, daß in das
Urheberrecht ein Passus der Art eingefügt wird, der es “technischen
Schutzvorkehrungen” verbietet, analoge Signalausgänge an Geräten zu
verbieten, in ihrer Qualität zu vermindern oder ganz abzuschalten.
Nur dann hat HDTV eine Chance!
Gruß, Axel

Na ja, – Digitalradio im Auto

Posted 12 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

> RTL will auch DVB-T verschlüsseln
>
> Der Privatsender RTL will künftig alle digital ausgestrahlten
> Programme verschlüsseln – auch über Antenne. Aktuelle DVB-T-Receiver
> könnten RTL dann nicht mehr empfangen – ein herber Rückschlag für das
> neu eingeführte Digitalfernsehen. Die Verschlüsselung soll vor allem
> Raubkopien verhindern.
Nein, die Verschlüsselung soll vor allen Dingen Geld in die Kassen
spülen und dauerhaft den Weg freimachen, damit Hollywood
HDTV-Filmchen liefert. Der Knackpunkt ist einfach folgender: Die
Sender zahlen im Moment mehrfach, um die gleichen Kunden zu
erreichen:
a) terrestrisches Fernsehen, heute meist DVB-T
b) analoger Satellitenfunk
c) analoges Kabel
d) digitaler Satellitenfunk
e) digitales Kabel
f) hochauflösender digitaler Satellitenfunk
g) hochauflösendes Kabel
Beim analogen Kabel greifen die Kabelgesellschaften sowohl dem Kunden
als auch dem Sender in die Tasche. Beim analogen Satellitenfunkt geht
das nicht, hier muß zwangsläufig der Sender alle Kosten für ihn
tragen. Also will man möglichst, daß die digitalen Verbreitungswege
kostenneutral ausfallen, hier sind bei den Kabelbetreibern
dahingehend die Türen sperrangelweit offen, als daß diese die Kunden
mehr oder weniger zwingen möchten, den Kabelempfang von analog auf
digital umzustellen, indem sie nach und nach freie analoge Programme
nicht mehr einspeisen – angeblich, weil die Bandbreite für digitale
Einspeisung benötigt wird. Die Kunden, die wechseln müssen dann aber
eine Smartcard kaufen und einen zusätzlichen Obulus für die digitalen
Programme bezahlen (es gibt ja mehr Programme!). Vorteil für den
Kabelbetreiber: kündigt ein Kunde, kann man einfach seine Smartcard
sperren – das analoge Kabel rührt eh’ kein Techniker beim Abmelden
des Abos an, da der viel zu teuer wäre.
Um a) die Kosten für eine zusätzliche Einspeisung von HDTV berappen
zu können und um b) für dieses dann eine Kontrolle zu haben, welche
Receiver verwendet werden können wird im Moment eben der Plan
ausgeheckt, die Programme digital auf dem Satellit verschlüsselt
auszustrahlen. Hier wird es meiner Meinung nach so enden, daß nur die
HDTV-Kanäle verschlüsselt werden und ab diesem Zeitpunkt auch die
Receiver eine “Premiere HD”-zertifizierung haben müssen.
Hintergrund ist: Die Hollywood-Filmstudios sind mit Gewalt dabei und
wollen die Vergabe von HDTV-Senderechten an die Verwendung eines
Broadcast-Flags koppeln (die Receiver dürfen wie bei Premiere HD nur
dann HDTV ausgeben, wenn die analogen Ausgänge abgeschaltet oder auf
SDTV heruntergebremst werden und der digitale Ausgang per HDCP
vernagelt ist). Das dumme dabei ist nur: das läßt sich bei einem
reinen Free-TV nicht erzwingen, nicht einmal, indem man auf DVB-S2
wechselt, denn DVB wird in einem solche Fall unverschlüsselt
ausgestrahlt und jeder DVB-S oder -S2-Empfänger kann die Inhalte
dekodieren, ob er nun weiß wie ein Broadcast-Flag von innen aussieht
oder nicht. Also muß man verschlüsseln und festlegen, welche Receiver
erlaubt sind oder nicht.
Das dumme bei der Geschichte ist nur: HDCP funktioniert nicht
richtig. Aus diesem Grund werden diese Bestrebungen der Rechteinhaber
meiner Meinung nach ein langsames Siechtum von HDTV auslösen, anstatt
mit den angeblich so tollen Inhalten die Zuschauer anzulocken. Es
läßt sich halt nicht gerne ein Konsument für Dumm verkaufen, um dann
hinterher festzustellen, daß sein 5.000 Euro teurer HDMI-AV-Receiver
nicht in der Lage ist, die HDCP-verschlüsselten Bilddaten vom 500
Euro teuren HD-Receiver über das 10m lange Kabel zum 10.000 Euro
teuren Projektor zu schicken und daß auch das nachträglich gekaufte
150 Euro sauerstofffreie HDMI-Kabel es nicht bessert.
Mein Rat: Es soll jeder eine eMail oder einen Brief an seinen
Bundestagsabgeordneten schreiben und ihn darum bitten, daß in das
Urheberrecht ein Passus der Art eingefügt wird, der es “technischen
Schutzvorkehrungen” verbietet, analoge Signalausgänge an Geräten zu
verbieten, in ihrer Qualität zu vermindern oder ganz abzuschalten.
Nur dann hat HDTV eine Chance!
Gruß, Axel

Auto – Klimakapriolen

Posted 11 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

Mir macht die Verantwortungslosigkeit von Politikern und die
grenzenlose Eingefahrenheit des gesellschaftlichen Systems des
“freien Westens” wesentlich mehr Angst, als alle Klimakapriolen.
Nehmen wir als Beispiel das Auto. Es ist ein durch und durch
irrationales System der Mobilität – gerade in dieser Zeit. Denn es
trägt durch seine Emissionen nicht nur zum Klima-Problem bei.
Bereits von seiner physischen Umsetzung von Treibstoff in
Bewegungsenergie ist ein PKW ein reiner Witz. Nur eine verschwindend
kleine Minderheit von 5% bis maximal 30% der Motorleistung wird in
Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft hauptsächlich als Abwärme, wird
in die Erzeugung von Giftstoffen investiert oder für das private,
kleine Klima im Innenraum des Fahrzeugs verschwendet. Der Anblick von
ständig anhaltenden und wieder anfahrenden Mobilen mit
Verbrennungsmotor – in seiner schlimmsten Form als Stau – macht mich
krank. Ich denke daran, daß da im Schnitt über eine Tonne Blech
bewegt wird, um gerade mal 100 Kilo Mensch zu transportieren und
denke, ich spinne.
Was die Gifte abelangt, so sind wir aus den exzessiven Zeiten ja nach
einem qälend langem Prozess so halbwegs heraus. Mittlerweile sind die
Straßen links und rechts auf bis zu 50 Meter mit Blei, Cadmium und
anderem Teufelszeugs versetzt und wer da seinen Salat anbaut, kann
nicht recht bei Troste sein. Doch die Katalysatoren und eine
veränderte Technik arbeiten auch jetzt nicht hundertprozentig. Noch
immer wird die Umgebung mit Schwermetallen und Reifenabrieb
kontaminiert, Feinstäube belasten die Umwelt und die technischen
Verbesserungen dürften durch das gestiegene Verkehrsaufkommen stark
relativiert sein.
Ein Aspekt, der grundsätzlich übersehen wird, ist die Vernichtung von
Lebensraum. Zutage tritt er zumeist dann, wenn irgend eine Autobahn
durch ein Naturschutzgebiet geführt werden soll. Doch die ganze
Dimension der mindestens 12 Meter breiten Bänder durch die Landschaft
ist scheinbar den wenigsten bewußt. Besonders die Städte leiden unter
den Kfz: alles was nicht Gebäude ist, ist dem Auto geopfert worden
und die Straßen sind dort zu lebensfeindlichen Schluchten verkommen,
die ganztags mit diesen stinkenden, rasenden Blechkisten gefüllt
sind. Eine Erscheinung, die offensichtlich nur Kindern und alten
Menschen bewußt ist, die sich völlig verunsichert in vielen Gegenden
kaum noch aus dem Haus trauen.
Dann ist da noch die soziale Komponente. Während eine Diskussion über
Schuluniformen angeschoben wird, um die schutzlosesten Menschen in
unserer Gesellschaft sozial zu disziplinieren, wird mit dem
Statussymbol Auto eine geradezu aberwitzige soziale Schichtung
beibehalten. Die Zurschaustellung der eigenen Persönlichkeit in der
Öffentlichkeit mit dem Fortbewegungsmittel hat geradezu etwas von den
primitiven Kastensystemen einiger archaischer Gesellschaften. Als ob
das nicht genug wäre, werden Phänomene wie die Aufstände in den
Banlieues von Frankreich, die sich zuvorderst an dem Auto abließen,
überhaupt nicht in diesem Kontext gesehen und auch nicht verstanden -
Dummheit in Reinkultur.
In den nächsten Jahren droht dieser soziale Sprengstoff zu
explodieren, denn es steigen die Treibstoffpreise nicht nur aufgrund
der Verknappung der Rohstoffe, sondern ein perfides politisches
System ist entschlossen, die Probleme – wenn überhaupt – nur über die
Kostenschraube anzugehen. Das bedeuted, daß Millionen von Menschen
von einer in den Industrieländern existenziell gewordenen Basis
abgeschnitten werden und ein Teil kann den gewohnten Lebensstandard
fortführen. “Die Bahn” wird ja bereits seit Jahren in Stücke gehauen
und privatisiert. Und das, obwohl die Züge wieder voller werden -
nicht zuletzt weil ein Durchkommen zum Ziel mit dem Auto auf völlig
überfüllten Straßen zum puren Streß verkommen ist. Die Maxime lautet
im Moment: Transrapid zum Flughafen anstelle von vielen Projekten im
Bereich des regionalen ÖPNV. Dummheit in Reinkultur, die auch von der
Mehrheit der Bürger abgelehnt wird.
Warum das Auto angesichts der Rohstoffverknappung überhaupt noch
gehypt wird, ist mir völlig unverständlich. Auch Rapsöl und
Wasserstoff können kaum noch zur Lösung der Problematik beitragen -
damit hätte man vor 30 Jahren anfangen müssen. Die Einführung neuer
und teurerer Technologien ist in unserer kränkelnden Wirtschaft
logistisch einfach nicht mehr zu bewerkstelligen. Wo sollen die
Verbraucher denn die Milliarden herbekommen, um sich neue Systeme
leisten zu können, die zum Preis eines “Gebrauchten” nicht zu
bekommen ist? Eine solche Umstellung würde Millionen Menschen in
Europa (und anderwo) ins existentielle aus führen – schon jetzt warnt
die Polizei vor den Sicherheitsmängeln, die entstehen, weil die Leute
ihr teures Kfz nicht mehr entsprechend halten und pflegen können.
Um die ganze Sache noch katastrophaler zu machen, senden wir mit dem
Moloch der individuellen Moblität ein Signal in die Welt hinaus. Die
ärmeren Länder und die, die an der Schwelle zum Industrieland stehen,
eifern uns verständlicherweise nach und kaufen die ganzen gebrauchten
Kutschen auf oder produzieren bereits selbst Automobile. Die größte
Perversion ist die Rallye Paris-Dakar, bei der die Reichen in den
ärmsten Regionen der Erde jährlich demonstrieren, was der Dreh- und
Angelpunkt von Fortschritt und Wohlstand ist. Und wir klammern uns an
eine exportorientierte Industrie, die ein nicht mehr zu haltendes
Produkt in die Welt hineinverkauft und steuern damit schnurgerade auf
eine Klippe zu.
Dazu ist der Güterverkehr auf den Autobahnen ein wesentlicher
Umstand, der “Globalisierung” zum Drama macht. Er würgt regionale
Märkte ab und ist die wichtigste Ausgangsvorraussetzung für diese
Franchising-Wirtschaft, die jegliche Autonomie kleiner Betriebe tötet
und mit “rationellen” Systemen eine Unzahl von Arbeitsplätzen
zerstört hat.
Ein Umstieg auf ÖPNV und Schiene wäre dringend angebracht. Doch ich
stelle mich an die Straße, sehe diese Blechlawine aus Kfz (in denen
im Schnitt 1,5 Leute drin sitzen) und fasse es nicht. Ich schaue mir
meine völlig verblendeten Mitmenschen an, unter denen selbst die
Öko-Freaks die zwei Kilometer zur wöchentlichen Trommelgruppe “in der
Natur” noch einzeln in den Autos fahren und fasse es nicht. Ich
schaue in TV und Zeitung, sehe diese Autoreligion und fasse es nicht.
Natürlich würde ein Umstieg sehr viele Arbeitsplätze in der
Automobilindustrie zerstören, doch dieser Umbau würde auf der anderen
Seite wesentlich mehr davon schaffen. Mir scheint, es geht nicht um
die Fließbandarbeiter, sondern um die Pfründe der Manager von
Daimler-Chrysler und Konsorten.
Eine vernünftige Reaktion von Politikern ist nicht zu erwarten. Wir
müssen dringend selbst handeln. Die Abschaffung dieses Wahnsinns ist
keine leichte Sache und wird Jahre erfordern. Doch wir müssen
unbedingt damit anfangen, sonst verdichten wir die Konsequenz noch
mehr und kommen ohne Bürgerkrieg nicht mehr durch. Jeder Plan von
einer alternativen Automobilgesellschaft ist Science-Fiction und
wesentlich schwerer umzusetzen, als zentrale
Fortbewegungsmöglichkeiten. Als erster Schritt wäre ein autofreier
Sonntag ratsam um das Bewußtsein der Leute mit einer öffentlichen
Diskussion zu fördern. Wir sollten uns nicht davor scheuen, die
exekutive Gewalt des Staates zu übernehmen und diesen mit
Straßenblockaden von Bürgern selbst durchzusetzen. Das könnte auch
ein Modellfall für die dringend erforderliche Ablösung oder zumindest
Relativierung der Kaste von korrupten Politikern sein. Ein Kick, um
die zur Krankheit gewordene Obrigkeitshörigkeit gerade in Deutschland
zu lockern.
Es gibt viel zu tun – packen wir’s an!

Re – Digitalradio im Auto

Posted 09 Apr 2008 — by admin
Category Allgemein

autout, dass das von DAB schon vor mehr als 10 Jahren gelöst wurde href=”http://www.musicnewsculture.com/grand-theft-auto-iv-preview-2-video/04/2008/”>…
Waere
auch mit DVB-T problemlos moeglich, nur
muesste man dann an href=”http://average-dudes.com/video-games/grand-theft-auto-iv-multiplayer-blows-my-mind/”>den Parametern drehen:
2K Traeger und in den Gleichwellennetzen ein
entsprechend dichtes Sendernetz, oder das
Schutzintervall verlaengern. Aber wozu? DAB
ist prima geeignet fuer den mobilen Einsatz
bei mittleren Datenraten, z.B. im Autoradio.
Fuer alle anderen Anwendungen, wo es nicht
darauf ankommt, Empfang noch bei Tempo
200 km/h zu gewaehrleisten sind DVB-T und
DRM schlicht effizienter.
> Also wenn DAB in England (und anscheinend auch in Dänemark) nicht so
> der Hit wäre, würde es wohl das neue Video2000 werden. Technisch
> besser aber … :(
Dann haette man halt mit anstaendiger
Sendeleitstung arbeiten muessen, die auch
den Empfang mit einfacher Teleskopantenne
in Gebaeuden ermoeglicht, deren Waende ein
wenig dicker sind als eine Zeltplane. Ging
aber nicht, weil die Militaers Stoerungen
auf ihrem liebgewonnenen Kanal 13
befuerchteten. (Warum die
Regulierungsbehoerden denen den Kanal nicht
einfach weggenommen hat, ist mir bis heute
ein Raetsel.)
Man
haette es auch so machen koennen, wie
bei
DVB-T: Einfach die analoge Uebertragung
abschalten.
Das haette ein Geschrei gegeben!
Einfacher ist es da bei der Digitalisierung
der Lang-, Mittel- und Kurzwelle. Das ist
inzwischen sowieso nur noch eine Spielwiese
fuer technikbegeisterte Freaks. Und die
spielen gerne mit.
MfG