Re: DM 60,- – Der Piep im Ohr – das Handy im Auto

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Posted 30 Apr 2008 in Allgemein

href=”http://www.eightyone.ch/blog/archives/245″>auto
> Samstag Nacht auf Kneipentour mit einem Freund aus Spanien. Da es
> um die Zeit im Innenstadtbereich kaum Parkplätze gibt, wird halt mal
> kurz auf der Sperrfläche geparkt (stört Nachts um 11 echt keine Sau
>
an der Stelle). Anwohner sieht es, reisst das Fenster: “Seht ihr
> nicht, daß das eine Sperrfläche ist? Wenn das Auto in 2 Minuten
> noch da steht rufe ich die Polizei” usw. Mein spanischer Kumpel
> fragt mich verdutzt, was es den Knacker denn stören würde.
soweit so gut:
Meine Freundin führte unser Kind aus. An eine der Haupstraßen mit einem
2,50m breiten Gehweg fuhr 20m voe ihr eine Essensausfahrerin ihre
VW-Transporter ganz auf den Gehweg, schaltete das Warnblicnklicht ein,
und begann in ihren Sachen rumzukramen. Für diesen Straßenabschnitt
herrscht eingeschränkes Halteverbot.
Als meine Freundin die Fahrerin zur darauf Aufmerksam machte, das sie
da mit dem Kinderwagen nicht durchkäme, und es so und so hier erlaubt
und Geboten sei am rechten Straßenrand zu halten, wurde sie
angeschimpft- “Geh’ doch erst mal arbeiten, dann siehst Du das ich hier
nicht den Verkehr behindern kann.”
Meine Freundin ist 26 und Dipl. Ing. arch. im Erziehungsurlaub.
Es ist für manche Autofahrer selbstverständlich geworden Ihre Fahrzeuge
außerhalb des Straßenverkehrsraumes zu parken, ohne darauf zu achten ob
andere außer den motorisierten Verkehrsteilnehmer behindert oder
gefährdet werden.
Wenn es erkennbar ist, daß ein Autofahrer ein sensibles Parkverhalten
an den Tag legt, habe ich nichts dagegen, wenn er mal die STVO
übertritt.
Da es aber oft nach dem Motto geschieht – runter von der Straße, egal
was ist – halte ich Anzeigen oft für durchaus angebracht, da eine
Diskussion in den meisten Fällen in Pöpeleien endet, in dem die
Problematik ignoriert wird, und dafür der eine als Denunziant
beschimpft wird, wenn er erwähnt, daß er auch eine Anzeige abgeben
könne.
Solange andere behindert oder gar gefährdet werden, halte ich Maßnahmen
für sinnvoll – Eine Diskussion, und wenn das nicht fruchtet eine
Anzeige.
Den genauso wie Deutschland möglicherweise ein Paradebeispiel für
‘oberlehrer’ Getue ist, ist es auch ein Paradebeispiel für
mitmenschliche Ignoranz und egozentrisches und zwangsneurotisches
Verhalten, gerade mit dem motorisierten Individualverkehr, in der
Öffentlichkeit.
Hat jemand der Gehwegparker einen Vorschlag das in den Griff zu
kriegen?
ervin


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