Re: Wieso offene Netze im Auto? Zuviel Elektronik! – IT-Sicherheit für das Auto

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Posted 25 Mar 2008 in Allgemein

autoSteer-by-wire/break-by-wire?
>
> Dagegen ist nichtmal was einzuwenden, wenn denn die entsprechenden
> Systeme:
> – speziell fuer das Auto entwickelt wurden
> – auf Herz und Nieren getestet wurden (und zwar *richtig*)
> – redundant vorhanden sind
Genau bei den Punkten Tests und Redundanz gibts 2 Probleme:
1) je komplexer eine Software, desto mehr Fehler :-)
2) Redundanz (wie beim Flugzeug) kostet noch mehr Geld
Und die derzeitig eingesetzte Software ist definitiv nicht sehr
stabil.
Ich fahre ein gehobenes Fahrzeug eines renomierten Herstellers und
mir ist bei schneller Autobahnfahrt die Softclose der Türen
ausgefallen. Resultat, 2 Türen öffneten sich (nicht ganz, nur bis zum
ersten Einrastpunkt). Durch den Austausch eines Modules wurde das
zwar gefixt… aber ein mulmiges Gefühl bleibt. Garnicht auszudenken,
wenn plötzlich die DME ausfällt auf der Überholspur… (und bei der
Oberklasse hat man oft 8 Jahre Zeit bis zum nächsten Release, wärend
Mittelklasseautos schon alle 4 Jahre ein Update bekommen..)
Als Kunde bin ich schlussendlich den Vertragswerkstätten ausgeliefert
in der Hoffung, dass der Meister dort entsprechende Fachkenntnis hat.
Und selbst der verbringt zunehmend mehr Zeit damit mit der
Firmenzantrale zu telefonieren um Bugs einzukreisen (Was sich dann
wiederum in den hohen Wartungs/Reperaturkosten wiederspiegelt.)
Von daher bin ich persönlich auch der Meinung man sollte es nicht
übertreiben.
Ich kann gern auf die Verfügbarkeit der neusten Gimmicks verzichten,
ich hab auch früher viele Jahre überlebt, ohne dass das Auto mich
erkennt um Sitze, Spiegel einzustellen und mein Lieblingsprogramm in
Radio zu wählen ;)


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